Der Tote Wasserfall - wurde durch eine der größten Naturkatastrophen in Schwedens Geschichte geschaffen. Wo einst die Wassermassen tosten, kann man heute zwischen Gletschermühlen und anderen interessanten Felsformationen herumwandern. Magnus Huss — auch Vildhussen genannt - legte einen See sowie eine Stromschnelle trocken und zerstörte ein ganzes Tal bis hinunter zum Meer. Er hatte den Auftrag erhalten, einen Flößerkanal zur Umgehung des wilden,35 mhohen Wasserfalls Storforsen zu bauen, dessen starke Strömung alles Holz zerstörte. Durch Umlegung eines Bachlaufs sollte dieser Kanal ausgeschwemmt werden. Dem Prinzip nach gelang das auch, aber mit katastrophalen Folgen.
Eines Nachts fluteten während der Schneeschmelze so große Wassermassen durch den neuen Kanal, dass die Sandsperre weggespült wurde und der natürliche Damm durchbrach. Der See Ragundasjön wurde trockengelegt und der einst tosende Storforsen verwandelte sich in den Toten Fall. Die materiellen Schäden im Tal waren verheerend, aber wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Heute kann man zwischen riesigen Gletschermühlen und anderen bizarren Formationen umher spazieren. Von der Veranda des Restaurants bietet sich eine wundervolle Aussicht.Im Sommer finden Theatervorstellungen und andere Veranstaltungen statt, wobei die Zuschauer auf einer Tribüne Platz nehmen, die sich um 360 Grad drehen lässt. Im Sommer 2005 wurde eine neue Touristenstraße zwischen Döda Fallet und Bispgården eingeweiht.